Aktuelles

Beachten Sie bitte folgende Änderungen in unseren Förderrichtlinien, die am 11.12.2018 in Kraft getreten sind:

Einführung des neuen Förderschwerpunktes "Allgemeine Bildungsförderung zur Unterstützung der Ausbildungsreife":

  • Dieser Schwerpunkt umfasst Bildungsförderung mit beruflicher Orientierung, z. B. in den Bereichen ökonomische Bildung und Verbraucherbildung, politische und ökologische Bildung, interkulturelle und inklusive Bildung sowie gendersensible Bildung.

Zu Besuch beim Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. in Porz

Aktuelles vom 12.03.2019

Copyright: RheinEnergie AG
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Am 07. März besuchten die Stiftungsvorstände, Achim Südmeier und Prof. Dr. Susanne Hilger, den Jugendhilfe Afrika 2000 e. V. Seit 2016 fördert die RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft den Verein mit dem Projekt ¿Von der Schule zum Beruf¿. Ziel des Projektes ist es, benachteiligte Jugendliche aus Porz in ihrer Persönlichkeit zu stärken und sie auf ihrem Weg in die Ausbildung oder ins Studium zu unterstützen.

Projektleiter José Londji und sein engagiertes Team begrüßten die Gäste in den Vereinsräumen in Porz. Nach einer kurzen Führung durch den Gruppenraum, die ¿Chill-Ecke¿, den Musik- sowie den Computerraum nutzten die Besucher die Gelegenheit, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Die jungen Menschen äußerten dabei nicht nur ihre Begeisterung und Dankbarkeit für das Projekt, sondern sprachen auch über ihre Hoffnungen und Träume für ihre berufliche Zukunft.

Für vier Schülerinnen der neunten und elften Klasse gehört das gemeinsame Lernen dort in der Gruppe zum Alltag und bestärkt sie in dem Wunsch nach dem Abitur ein Studium zu beginnen. Einer der drei anwesenden jungen Männer hat beim gemeinsamen Besuch der Ausbildungsmesse die Entscheidung für seinen beruflichen Weg gefällt: Er will Polizist werden.

Noch lange in Erinnerung bleiben wird die persönliche Geschichte eines jungen Mannes aus dem Irak. Er schilderte den Anwesenden, wie er eines Nachts einen lebensgefährlich verletzten Freund aus dem Grenzgebiet zu Syrien über 400 Kilometer zu einem Krankenhaus im Irak fuhr und ihm damit das Leben rettete. Dieser Freund studiert inzwischen im Masterstudiengang in Wuppertal. Dieses einschneidende Erlebnis motivierte den jungen Mann, hier in Deutschland seinen Realschulabschluss zu machen. Nun strebt er die Ausbildung zum Rettungsassistenten an, wobei ihm das Projektteam nach besten Kräften unterstützt.

Auch wenn der Weg zum Beruf nicht immer gradlinig verläuft, bei der entsprechenden Motivation und gemeinsam mit anderen gelingt es, auch schwierige Hürden zu nehmen und das eigentliche Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

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